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Das Wettbewerbsgebiet

Worüber wird gesprochen?

Das ca. 27 ha große Plangebiet liegt im Stadtbezirk 7 im Stadtteil Hubbelrath und ist ca. 15 Autominuten vom Stadtzentrum der Landeshauptstadt entfernt. Ein kleineres Areal nördlich des Plangebiets, zwischen Klashausweg und Conesweg, der sogenannte Mobilmachungsstützpunkt, wird weiterhin von der Bundeswehr genutzt und bleibt erhalten.

Die Bergische Kaserne wurde ab den Jahren 1937 - 1938 errichtet und umfasst derzeit rund 33 Gebäude. Davon stehen 19 Gebäude unter Denkmalschutz. Seit dem Auszug des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr nach Hilden im Jahr 2018 steht das Kasernengelände leer. Nördlich der Kaserne befinden sich eine Parkplatzfläche sowie eine Ackerfläche, die zum Teil Bestandteil des Plangebiets sind, für eine Wohnbebauung jedoch nicht zur Verfügung stehen.

Das Planungsgebiet ist neben dem Denkmalbestand durch zahlreiche Gehölzbestände gekennzeichnet, die zum Teil sehr mächtige alte Einzelbäume enthalten. Diese haben in Verbindung mit den denkmalgeschützten Gebäudeensembles eine außerordentliche Raumwirkung.

Im Norden wird ein Teil der Ackerfläche in das Plangebiet einbezogen, um Raum für notwendige Sportflächen südlich der verbleibenden militärischen Nutzung anzubieten auch vor dem Hintergrund einer möglichen Entsiegelung des bestehenden Parkplatzes, der auf die Weise Teil eines Freiraumkorridors werden kann.


Historie:

Ab 1937/1938: Errichtung der Kaserne als Flakkaserne.

Nach dem 2. Weltkrieg: Belegung durch britische Einheiten unter dem Namen „Llanally Barracks“.

Kriegsende bis 1955: Die Erweiterungsfläche wurde militärisch genutzt, danach für landwirtschaftliche Zwecke verwendet.

Ab 1967: Nutzung der Kaserne durch die Bundeswehr.

2005: Aufstellungsbeschluss des Rates der Stadt für ein Bebauungsplanverfahren.

Ab 2008: Temporäre Nutzung der Kaserne durch das Ausbildungsmusikkorps Hilden.

2016: Eintragung der Gebäude im Süden in die Denkmalliste.

September 2016 bis Juli 2018: Teilfläche als Asylunterkunft an die Landeshauptstadt Düsseldorf überlassen.

April 2018: Auszug des Ausbildungsmusikkorps.

März 2019: Rückgabe der Kaserne durch die Bundeswehr an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Juli 2021: Wegfall des Bundesbedarfs für die Einsatztrainingszentren.

2024: Unterzeichnung einer Konversionsvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zur gemeinsamen Entwicklung der Fläche

Oktober 2025: Aussetzung des Konversionsprozesses durch das Bundesministerium der Verteidigung


Das Wettbewerbsgebiet kann in drei Bereiche unterteilt werden:

Sie kennen das Bergische Kasernengelände noch nicht?

Nutzen Sie einfach unseren virtuellen 360-Grad-Rundgang und unsere Drohnenvideos, um sich ein umfassendes Bild vom Kasernengelände zu machen.

Bild- und Videomaterial

Virtueller Rundgang