Wirtschaftlichkeit, Moderne und Klassik versöhnen, Praktischer Bau
Von "Ideen-Austausch"
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- Für wen? Ich muss mich wohl im jungen Alter (24) schon zu den "Konservativen" zählen, aber das heißt ja nicht, dass nur Wagner, Strauß und Mozart dort gespielt werden sollten. Die Oper wird von immer weniger Menschen besucht. Heißt: Die Oper muss sich öffnen. In der Elbphilharmonie gibt es auch Pop-Konzerte. Formate für Kinder müssen wir anbieten und gleichzeitig die altgedienten Operngänger nicht verschrecken. Was spricht denn dagegen am einen Abend ein Konzert von Künstlern aktueller Musik zu haben und am nächsten Abend die "Götterdämmerung" von Wagner? Aus meiner Sicht nichts.
- Die Berliner Staatsoper hat den Fehler gemacht ein Haus zu schaffen, dass alt und schick aussieht, aber zu viele Zuschauer unnötigerweise schräg sitzen lässt. Wir sind nicht mehr im Hoftheater, wo man in die Oper geht, um zu sehen oder gesehen zu werden. Der neue Bau muss praktisch und akustisch ein Highlight sein.
- Opernhäuser in Deutschland sind ein Defizitgeschäft. Dieses muss man nicht vergrößern, indem man Opern und Inszenierungen schafft, die nicht ansatzweise ansprechend oder anregend sind. Platz für neue Ideen ja, aber man braucht keine Regisseure, die für ihre extravaganten, teuren und meist unbeliebten Inszenierungen bekannt sind.
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