Urbane Sport- & Bewegungsangebote
Von "Herausforderungen"
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Joggen im Park, Skaten am Rhein - Düsseldorf bietet viele Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen. Was fehlt, sind niedrigschwellige Angebote direkt in der Mitte. Gerade im dicht bebauten Herzen der Stadt brauchen die Menschen Platz für Bewegung im Alltag. Wie kann Düsseldorf noch sportlicher werden?
Kommentare(3)
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Profil von Kirsten Zauber
Gepostet von:Kirsten Zauber
vor 1 Jahr
Warum immer nur die Mitte?
Profil von Marco S.
Gepostet von:Marco S.
vor 1 Jahr
Eine kleinflächige Möglichkeit für Sport im Freien sind beispielsweise Streetball- oder Boule-Anlagen. Die gibt es in Düsseldorf noch viel zu wenig.
Die Begeisterung für 3x3-Basketball bei den Olympischen Spielen in Paris war hoch. Das Potential sollte man nutzen. Mir geht es nicht nur um die urbane Mitte Düsseldorfs, sondern um die ganze Stadt. Es gibt zwar vereinzelt Plätze, aber im Bereich Hofgarten, Südpark oder in ganz Wersten ist mir kein Basketballplatz bekannt.
Wir wohnen in der Nähe des "Deckels" (begrünte A46-Tunnelabdeckung) in Wersten. Dort gibt es einen Kleinkinderspielplatz, einen zu kleinen, unansehnlichen Hundeauslauf und im Sommer vertrocknete Rasenflächen und immer mehr absterbende Bäume.
Durch den Bau von Anlagen für Streetball, Boule und Tischtennis, einen Bolzplatz und einen Spielplatz für größere Kinder würden keine wertvollen Flächen wegfallen und es könnte ein neuer Treffpunkt für Familien entstehen. Vielleicht würde sich sogar ein Kiosk oder ein kleiner Gastronomiebetrieb wie im Florapark in Bilk etablieren können.
Profil von Bjoern Baehren
Gepostet von:Bjoern Baehren
vor 1 Jahr
Mehr Bewegung für alle: Düsseldorf braucht zugängliche Sportflächen im Stadtzentrum – und klare Verantwortlichkeiten
Düsseldorf bietet viele Möglichkeiten für Sport und Bewegung im Freien – Joggen im Park, Skaten am Rhein, Radfahren entlang der Promenade. Doch gerade im dicht bebauten Zentrum fehlen niedrigschwellige Angebote, die allen Menschen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, faire und barrierefreie Zugänge ermöglichen.
Die Problematik fehlender Zuständigkeiten zeigt sich nicht nur bei der Stadtplanung im Bereich Sport und Bewegung, sondern auch bei grundsätzlichen Fragen der Inklusion. Ein Beispiel dafür ist die Situation im Yachthafen Düsseldorf (KYD), wo Menschen mit Behinderung auf erhebliche Hürden stoßen und sich niemand verantwortlich fühlt. Anstatt aktiv für Chancengleichheit zu sorgen, herrscht ein Muster der Ignoranz – ein Problem, das sich in vielen Bereichen der Stadtentwicklung widerspiegelt.
Dieses Systemversagen hat Folgen: Für diejenigen, die ausgegrenzt werden, für die soziale Teilhabe und für die Umwelt. Ob beim Sport oder bei der Nutzung öffentlicher Flächen – wenn Barrieren nicht abgebaut und Verantwortung nicht übernommen wird, bleiben ganze Bevölkerungsgruppen außen vor. Gleichzeitig leidet auch die Umwelt, wenn Missstände nicht adressiert und nachhaltige Lösungen vernachlässigt werden.
Düsseldorf kann noch sportlicher und gerechter werden, wenn die Stadt konsequent auf echte Teilhabe setzt: barrierefreie Sportangebote, kostenlose Bewegungsmöglichkeiten und adaptive Infrastruktur – mitten im Herzen der Stadt. Es ist Zeit, dass Bewegung nicht nur für einige möglich ist, sondern für alle.
Mit freundlichen Grüßen
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