Schutz für Mieter:innen vor Verdrängung aus ihrem Zuhause – überparteiliche Initiative
Von "Zukunftspreis 2026"
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Zeit zu bleiben
Immer mehr Menschen werden durch steigende Mieten, Investoren oder auch (teils vorgetäuschte) Eigenbedarfskündigungen aus ihrem bezahlbaren Wohnraum verdrängt. Schon jetzt werden Menschen zunehmend durch die steigenden Mieten in die Armut gedrängt, längst müssen viele Haushalte deutlich mehr als 1/3 ihres Einkommens für ihre Wohnung ausgeben, häufig sind es mittlerweile eher 50% oder mehr. Alternativen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Besonders betroffen sind Familien mit mehreren Kindern, Rentner:innen, Studierende, Auszubildende, Alleinerziehende, Schwerbehinderte, Menschen mit Migrationshintergrund und Geringverdienende. Die Menschen schaffen es häufig nicht, sich zu wehren gegen den Verlust ihres Zuhauses, teils aus Angst, Scham, fehlender Kraft oder auch aus Unwissenheit. Es ist ein leises Sterben der Nachbarschaften, das viel Leid mit sich bringt. Nicht wenige werden psychisch oder physisch krank durch den (drohenden) Verlust des eigenen Zuhauses. Wir versuchen, auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, Lösungen aufzuzeigen und der Situation der Mieter:innen ein Gesicht zu geben. Wir können unsere Gesellschaft nur vor dem Zerfall schützen, wenn wir für die einstehen, die sich nicht selbst schützen können und sie zu befähigen, für sich selbst einzustehen. Die Lösung der Wohnungsprobleme ist für uns auch eine Frage der Demokratie, der Gerechtigkeit und der gesellschaftlichen Teilhabe für alle Menschen. Ein sicheres Zuhause ist der Grundpfeiler unserer Gesellschaft.
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