Strategien für nachhaltige Wohnraumentwicklung & Leerstandsmanagement
Von "Projektideen"
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Wohn- und Geschäftsräume in der Mitte sollten nachhaltig entwickelt werden. Dafür sollen Leerstände besser erfasst und neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft, um Flächen besser auszuschöpfen. Eine Registrierungspflicht für Wohnraum ist im Gespräch, um ungenutzten Wohnraum sichtbarer zu machen, spekulativem Leerstand zu verhindern und Kurzzeitvermietungen zu regulieren. Langfristig ist das Ziel eine ausgewogenere Mischung von Wohnnutzungen und gewerblichen Angeboten in der Mitte zu erreichen.
Projektstatus: Idee
Kommentare(10)
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Profil von Max Borchardt
Gepostet von:Max Borchardt
vor 1 Jahr
Vor dem Hintergrund von Ressourcenschonung und Reduzierung der Flächenneu inanspruchnahme ist der Fokus auf den Bestand unerlässlich.
Bei Analyse und (späterer) Nutzung sollten gemeinwohlorientierte Träger mit ins Boot geholt werden, wie bspw. die Montag Stiftung, um langfristig etwa sozialverträgliche Mieten anbieten zu können.
Grundsätzlich finde ich es auch wichtig die Fragen zu diskutieren: Wie viel Wohnraumfläche brauchen wir wirklich? und wie soll sie ausgestattet sein?
Profil von Guenter Otten
Gepostet von:Guenter Otten
vor 1 Jahr
@Max Borchardt Daten liegen dem Finanzamt, dem Liegenschftsamt und dem Einwohnermeldeamt vor. Ein digitaler Abgleich auf Abweichungen könnte somit schnell und mit wenig Aufwand erfolgen und Eigentümer gezielt um Auskunft und Klärung angesteuert werden.
Profil von Benno Overkamp
Gepostet von:Benno Overkamp
vor 1 Jahr
Die Stadt muss endlich mehr Flächen zu Bebauung freigeben und bereitstellen, damit ausreichend gebaut werden kann. Statt immer nur "Lücken" zu füllen, sollten brachliegende Gebiete z.B. vor Hamm, Vollmerswerth und große Flächen im Norden etc... bebaut werden. Dabei sollte man auch die Kernstadt großstädtisch erweitern, statt Vorstädte zu bauen. Ggf. hilft die Eingemeindung von umliegenden Orten, z.B. Ratingen, Monheim oder Neuss
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Benno Overkamp Mehr Flächen bedeutet immer mehr Versiegelung, weniger Raum für grün, mehr Verkehr. Die Nutzung bereits versiegelter Flächen sollte optimiert werden (Aufstockung, Umwandlung von durch Homeoffice überflüssigem Büroraum...), statt noch mehr Flächen zu verbrauchen.
Profil von Benno Overkamp
Gepostet von:Benno Overkamp
vor 1 Jahr
@Thomas Jentzsch Eine solche Antwort kommt in der Regel von einem gutgestelltem Menschen mit höherem Einkommen und gerne einer Eingentsumwohung oder Einfamilenhaus, gewählt wird dann meist Grün.
Ich halte bezhalbares Wohnen für ein Menschenrecht, aktuell kann Düsseldorf das aber nicht bieten. Nur durch ein großes Angebot, auch mit neuen Stadtteilen können wird bezahlbares Wohnen in Düsseldorf ermöglichen. Innenstädte bieten oft attraktivere Plätze als eine grüne Wiese in der Pampa.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Benno Overkamp Ich wohne zur Miete.
Und ja, bezahlbares Wohnung sind auch m.E. Menschenrecht. Aber das Bauen und damit das Wohnen ist aktuell so teuer durch weit übertriebene DIN-Normen (wie viele brauchen wirklich 18 Wandsteckdosen in der Küche?) und gesetzliche Regelungen. Nicht durch fehlendes Bauland.
Und Mobilität ist auch für alle wichtig. Je weiter eine Stadt zerfasert, desto mehr Verkehr und damit auch innerstädtischer Flächenverbrauch. Und desto teurer und/oder schlechter der ÖPNV. Was wiederum Menschen mit geringem Einkommen besonders trifft. Und Alternativen wie zu Fuß oder per Rad funktionieren auch nur bis zu gewissen Distanzen.
Dazu muss auch neue Infrastruktur in neuen Gebieten bereit gestellt werden. Was i.d.R. teurer ist als bestehende Infrastruktur zu erweitern und auch mehr Fläche benötigt. Und damit das Wohnen erneut verteuert.
Profil von Guenter Otten
Gepostet von:Guenter Otten
vor 1 Jahr
@Benno Overkamp Aufstockung statt neue Flächenversieglung. Grüne Lücken sind wertvoll.
Profil von Annika Wagner
Gepostet von:Annika Wagner
vor 1 Jahr
Hier muss dringend etwas wirkungsvolles getan werden! Die rasant steigenden Mieten machen einen Umzug innerhalb der Stadt fast unmöglich. Ganz zu schweigen vom Eigentumserwerb. Sehr schade, dass man mittlerweile auch als Mittelschicht das Gefühl hat aus der Stadt verdrängt zu werden...
Profil von Ralf Keller
Gepostet von:Ralf Keller
vor 1 Jahr
Die Stadt muss gegen den spekulativen Leerstand, Luxussanierungen und die teils illegalen Kurzzeitvermietungen aktiv vorgehen. Ziel muss sein, mehr wieder mehr kleinere Geschäfte und Gastronomie anzusiedeln (wie der bunte Mix in vielen niederländischen Städten) und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. So kann die Innenstadt wieder aktraktiver, lebendiger und lebenswerter werden.
Profil von Monika Zander
Gepostet von:Monika Zander
vor 1 Jahr
Beim Wohnraum biete an bezahlbaren Wohnraum denken! 10€ Kaltmiete sollte das Maximum sein.
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