Stadtklimaanpassungen (Hitze, Starkregen, Hochwasser)
Von "Herausforderungen"
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Die Sommer werden heißer, die Regenfälle heftiger - Düsseldorf muss sich wappnen. Ob lokale Experimentierräume, temporäre Pilotprojekte oder großflächiger Umbau: Klimaanpassung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – wie kann die Düsseldorfer Innenstadt klimaresilient werden und damit weiterhin lebenswert bleiben?
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Profil von Marco S.
Gepostet von:Marco S.
vor 1 Jahr
Ich habe vor etwa 25 Jahren Umweltwissenschaften in Essen studiert. Teil des Studiums war auch die Stadtklimatologie sowie Grün-, Stadt- und Freiraumplanung. Und schon damals war die Klimaveränderung das große Thema. Wir lernten damals vielfältige Möglichkeiten dem entgegenzuwirken. Es ist also alles schon lange bekannt, wird aber erst in den letzten Jahren vermehrt, aber nicht ausreichend umgesetzt. Und manchmal wird das Thema anscheinend gar nicht beachtet, wie man zum Beispiel an der Versiegelung der Schadowstraße sehen kann. Klar wollte man dort eine große und gut begehbare Fußgängerzone schaffen, aber dann hätte man auch Konzepte mit zum Beispiel großflächiger Fassadenbegrünung oder begrünten Laubengängen integrieren müssen.
Profil von Birgit H.
Gepostet von:Birgit H.
vor 1 Jahr
Mit konsequenten politischen Beschlüssen zur großflächigen Umsetzung von vielem, was schon bekannt ist, z. B. aus dem Klimaanpassungskonzept.
Den Platz umnutzen in der Innenstadt, die restliche Innenstadt von Durchgangsverkehr und Parksuchverkehr befreien z. B. Karlstadt, Bereich zwischen Hauptbahnhof und Altstadt, Anwohnerparken in Quartiersgaragen verlagern.
Gewonnenen Straßenraum und Parkraum nutzen für Entsiegelung, schattenspendende Bäume, Versickerungsbereiche, Sitzmöglichkeiten für die Anwohner und Spielmöglichkeiten für Kinder, kleine Bewegungsangebote für Erwachsene.
Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen, Förderprogramme Hof- und Fassadenbegrünung wie derzeit nur für Rath/Mörsenbroich.
Zum Hochwasserschutz Retentionsraum entlang äußerem Düsselsystem erweitern und entlang des Rheins, das verringert Hochwasser und speist die Grundwasservorräte.
Profil von Alexander Möthe
Gepostet von:Alexander Möthe
vor 1 Jahr
Wir müssen den Städtebau anders denken. Gut ist etwa die Stadtbaum-Initiative. Aber wir verlieren durch Überalterung der Bestände, die Dürren und Bauprojekte viel zu viele Grünflächen.
Wir müssen Quartiere ganz anders denken. Wiener Vorbild, mit integrierten vertikalen Grünanlagen. Aber auch, wie schon an anderer Stelle angemerkt, weniger versiegelte Flächen. Und da müssen wir damit leben, dass wir auch in den Spitzenlagen die Baudichte reduzieren.
Vor allem müssen wir Pflanzenbedachung mitdenken, auch als Laubengänge. Wir können es uns nicht mehr leisten, die Stadt als Katalog der Immobilienmessen zu designen. Auch Projekte wie der Neubau der Brücken müssen auf Machbarkeit und ökologische Vereinbarkeit in der Bauphade geprüfte werden.
Profil von Dr. David Sittler
Gepostet von:Dr. David Sittler
vor 1 Jahr
wäre es möglich, Mitbürger:innen zu motivieren, noch mehr Grün auf ihren Balkonen, Vorgärten etc anzupflanzen und gezielt Parkplatzflächen (auch vom Einzelhandel inklusive Dicountern) mit wasserdurchlässigem Belag zu versehen (zu entsiegeln)? Können noch mehr Regenwassersammelbehältnisse aufgestellt werden, um Wasser für Hitze- und Dürrephasen zum Bewässern des Stadtgrüns zu gewinnen? Können für den Hochsommer mehr Schattenspender realisiert werden, gerade auch für Kinder und Senior:innen?
Profil von Marc S
Gepostet von:Marc S
vor 1 Jahr
Wie wäre es nicht die gesamte Innenstadt zu versiegeln, so wie es in den letzten Jahren immer mehr passiert ist
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