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Re:Aktiv

Von "Zukunftspreis 2026"

Zum Projekt

Armut zeigt sich nicht nur in finanziellen Einschränkungen, sondern häufig auch in sozialer Isolation, fehlender Tagesstruktur, eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten und geringer gesellschaftlicher Sichtbarkeit. Besonders junge Frauen in prekären Lebenslagen erleben oft Ausgrenzung, fehlende Perspektiven und geringe Zugänge zu kulturellen oder sozialen Angeboten. Mit "Re:Aktiv" schaffen wir einen niedrigschwelligen, geschützten Raum, der soziale Teilhabe ermöglicht und Selbstwirksamkeit stärkt. Durch regelmäßig angebotene kreativ künstlerische, handwerkliche Upcycling-Projekte innerhalb der Einrichtung erleben die Teilnehmerinnen eigene Fähigkeiten, Erfolgserlebnisse und wertschätzende Gemeinschaft. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist ebenso die aktive Förderung gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Die Teilnehmerinnen werden nach ihren Interessen an kostenfreie Angebote im Sozialraum angebunden und dabei begleitet diese auch eigenständig wahrzunehmen. Dadurch entstehen neue Kontakte, positive Alltagserfahrungen und Zugänge zu gesellschaftlichem Leben. Ziel des Projektes ist es, junge Frauen in ihrer Stabilisierung zu unterstützen, Isolation entgegenzuwirken und neue Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig werden nachhaltiges Denken, Ressourcenschonung und kreative Ausdruckmöglichkeiten gefördert. Das Projekt verbindet soziale und ökologische Nachhaltigkeit und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Minderung von Armutsfolgen und zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe.

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