Räume für Kultur- & Kreativwirtschaft
Von "Herausforderungen"
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Düsseldorf ist eine bedeutende Kulturstadt und kreatives Zentrum – doch gerade Atelier- und Proberäume für Musik und Kleinkunst werden knapp. Steigende Mieten und zu wenig Räume in der Düsseldorfer Mitte setzen Kreative und Kulturschaffende unter Druck. Wo gibt es Räume, die helfen könnten, die Szene in der Stadt zu halten? Welche weiteren Ideen zur Unterstützung der lokalen Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es?
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Profil von Alexander Möthe
Gepostet von:Alexander Möthe
vor 1 Jahr
Es gilt: Mut zur Brache. Die Räume waren ja allesamt mal da. Sie werden nur durch Verkäufe der Nutzungsflächen vernichtet.
Klar ist, dass Kulturräume wirtschaftlich nicht mit Wohnraum konkurrieren können. Aber auch hier muss der Quartiersgedanke in den Vordergrund.
Beispiel Brause: Der Kulturklub hat, auch wenn die Anwohner es nach 22 Uhr nicht wahrhaben wollten, als sozialer Kitt das ganze Viertel zusammengehalten. Die Ecke war zudem ein gewachsener Übergang, der sich von Bilk bis zur Altstadt zog. Diese Ader wurde durchtrennt, und nicht nur das: statt Wohnraum zu schaffen, der integrativ ist und zur Verwurzelung in der Stadt beiträgt, entsteht dort margenstarker Single-Wohnraum auf Zeit, der das Gegenteil bewirkt.
Wir müssen gerade freie Gewerbeflächen wieder für kulturelle Nutzung freigeben. Und auch als Ateliers. Das war immer eine Stadt für Kunst und Musik.
Jetzt ist sie eine für Kurzfristmieter, Boutiquen und Weißwein.
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