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Multifunktionale Straßenräume für Viele

Von "Projektideen"

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Straßen sollten so gestaltet werden, dass sie für alle Verkehrsteilnehmenden gut nutzbar bleiben und gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität bieten. Intelligente Lösungen wie Quartiersgaragen können den Parksuchverkehr reduzieren, autofreie Testphasen sollen zeigen, wie Räume auch abseits des Verkehrs vielfältiger genutzt werden können. Ziel soll sein, lokale Verkehrsströme zu beruhigen und gleichzeitig attraktivere Räume für verletzlichere Verkehrsteilnehmende wie Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen.

Projektstatus: Idee

Kommentare(33)

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Es gibt viele Menschen, die ihr Auto durchaus noch gerne nutzen! Diese autofreie Zone Diskussion hier kann nur von Menschen kommen, die jung und gesund sind. Das sind aber nicht alle. Und die Handwerker müssen auch an ihr Ziel kommen.
  • 2 gefällt mir
@Kirsten Zauber Warum glauben sie haben diese Menschen das Recht ihr Privatvergnügen auf Kosten der anderen auszuleben? Dass Handwerker etc. Sonderrechte haben, dürfte ihnen bekannt sein? PS: Schön, dass uns an ihren Vorurteilen teilhaben lassen. Ich bin 60 und leider nicht mehr kerngesund.
  • 1 gefällt mir
@Thomas Jentzsch Stimmt, die ganzen Fahrradwege sollten nicht auf Kosten der KFZ-Steuerzahler finanziert werden. Eine Steuer für Fahrradfahrer muss her.
  • 1 gefällt mir
@Eleftherios Kaisaris Auch wenn ihr Post leider nur polemisch war, antworte ich ihnen sachlich: 1. Steuern sind nicht zweckgebunden 2. Radfahrer, Fußgänger etc. zahlen auch Steuern (und nicht zu knapp) 3. Wird der private Autoverkehr von der Allgemeinheit mit im Schnitt über 1000€ pro Jahr und Fahrzeug subventioniert. Zitat Focus (sicher kein linkes Blatt): "Während jeder gefahrene Kilometer mit dem Auto die Volkswirtschaft 0,11 Euro kostet, gewinnt die Gesellschaft bei jedem gefahrenen Kilometer mit dem Fahrrad 0,18 Euro und beim zu Fuß gehen 0,37 Euro (vor allem durch das Abbilden von Gesundheits- und Umweltkosten)."
  • 4 gefällt mir
@Thomas Jentzsch 1. Es stimmt dass Steuern nicht zweckgebunden sind, jedoch würde dem Staat eine ordentliche Menge an Geld fehlen. Man investiert grundsätzlich lieber da, wo der Gewinn auch am Ende des Tages höher ausfällt. 2. Das bloße Fahren mit dem Fahrrad sowie das Spazieren gehen wird definitiv nicht versteuert. Die Betriebnahme eines Kraftfahrzeugs jedoch schon. 3. Ob mit Auto, Fahrrad, Boot, Elektroroller oder sonstiges: durch das Fahren alleine erzielt man keinen Gewinn. Diese 0,11€ welche des Volkswirtschaft erstmal fehlen, halten Deutschlands momentan finanziell stabil. Man kann einfach mal berechnen, wie viele Kilometer täglich auf deutschen Straßen gefahren werden und dies x 11 ct. selber ausrechnen. 4. Unabhängig von allen diesen Punkten, ist die Mehrheit der Gesellschaft gegen diese grüne Ideologien, die versuchen Menschen in ihrer Mobilität, Ernährung und Meinungsäußerung einzuschränken.
    @Eleftherios Kaisaris Auch wenn es ihnen nicht gefällt, der private Autoverkehr ist insgesamt für die Allgemeinheit *negativ*. Das besagt der Begriff Volkswirtschaft. Das hat rein gar nichts mit Ideologie zu tun (solche pauschalen Vorwürfe kommen immer dann, wenn die Argumente ausgehen), sondern schlicht mit Ökonomie.
    • 2 gefällt mir
    Profil von Steph B.
    Gepostet von:Steph B.
    vor 1 Jahr
    Weniger Autos finde ich super - gleichzeitig muss aber der ÖPNV attraktiver = günstiger werden, damit die Menschen motiviert werden, das Auto stehenzulassen. 3,60 für ein Einzelticket sind einfach unattraktiv, und Mehrfahrtentickets sind nicht mehr ermäßigt. Für 2 Personen hin und zurück sind das 14,40 - da ist das Auto günstiger.
    • 4 gefällt mir
    @Steph B. Vielleicht mal FAIRTIQ ausprobieren? Wenn das Auto wirklich günstiger sein sollte, dann weil Parkraum viel zu billig ist.
      @Thomas Jentzsch Also ich finde durch die Inflation ist schon alles teuer genug, da sollte man die Mobilität nicht zusätzlich noch mit weiteren Kosten belasten.
        Profil von jona karch
        Gepostet von:jona karch
        vor 1 Jahr
        Straßenraum für Viele bedeutet nicht Testphasen, um eventuell ein Stück Straße autofrei zu machen, sondern eine konsequent autofreie Innenstadt. Autos sind kein Verkehrsmittel für große Mengen von Menschen und nehmen obendrein außerhalb ihrer kurzen Nutzungszeit viel Standplatz weg - das Problem gibt es weder mit dem ÖPNV, noch mit dem Rad oder zu Fuß.
        • 15 gefällt mir
        Sorry, aber Innenstadtstraßen sollten eben NICHT für alle Verkehrsteilnehmenden gut nutzbar sein. Das führt nur zu Konflikten. Die Räume müssen sauber getrennt werden. Außerdem hat der meiste motorisierte Individualverkehr in der Innenstadt rein gar nichts zu suchen. Dann hätte man auch endlich genug Platz für Fußgänger, Radfahrer und schöne Plätze.
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        @Thomas Jentzsch Eine Straße muss auch als Straße nutzbar sein, ist doch klar.
          @Eleftherios Kaisaris Ja, z.B. für Fußgänger, Radfahrer etc. So wie es vor dem übersteigerten Autofetisch üblich war.
            @Thomas Jentzsch Eine Straße ist für's Auto gedacht, ein Fahrradweg für Fahrräder und ein Fußgängerweg bzw. Bürgersteig für Fußgänger. Wüsste nicht was es da zu diskutieren gibt.
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            @Eleftherios Kaisaris Nein, eine Straße ist erstmal für alle da. Und die teilen sich oft mehrere Verkehrsteilnehmer. Daneben gibt es Straßen exklusiv z.B. für Autos oder Fußgänger. Also: Bloß weil irgendwo eine Straße ist, heißt das noch lange nicht, dass diese automatisch für Autos da ist.
            • 4 gefällt mir
            @Thomas Jentzsch Ein Weg, der exklusiv für Fußgänger ist, nennt sich Fußgängerweg. Eine Straße wiederum ist für motorisierte Fahrzeuge gedacht und in einigen Fällen auch für Straßenbahnen. Das Fahren mit dem Fahrrad auf der Straße wird lediglich geduldet, an manchen Straßen ist es sogar komplett untersagt. Genauso ist es auch motorisierten Fahrzeugen in der Regel nicht gestattet durch Fußgänger- oder Fahrradwege zu fahren. Ausnahmen gibt es immer, so jedoch die Regel.
              Ich vermisse mutigere Ideen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität durch Reduktion des motorisierten Individualverkehrs, zB in Anlehnung an die Londoner Congestion Charge - gerne mit weiterem Fokus über die innerste Innenstadt hinaus.
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              @Marie V-Kühn guter Punkt. Andere Städte wie London oder Paris als Beispiel nehmen
              • 3 gefällt mir
              @Benjamin Sahel Düsseldorf hat seine eigene Identität und sollte meiner Meinung nach nicht mit London oder Paris verglichen werden.
              • 1 gefällt mir
              @Eleftherios Kaisaris Natürlich kann man das so sehen/machen und die Augen vor dem verschließen, was anderswo entsteht. Das wären jedoch vertane Chancen - wenn man davon ausgeht, dass sich Menschen bei der Wahl ihres Wohnortes, Urlaubsziels, etc. an anderen Faktoren als dem Primat des motorisierten Individualverkehrs orientieren. Ein anderes aktuelles Beispiel ist die Umgestaltung des Wiener Naschmarktes: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/naschmarkt
              • 5 gefällt mir
              Profil von N Modha
              Gepostet von:N Modha
              vor 1 Jahr
              Es gibt viele Punkte und Flächen, an denen weiterhin das Auto bevorzugt wird. Angefangen mit dem Parkhaus am Carlsplatz, der Verbindung zwischen Heinrich Heine Allee und Kö oder der vierspurigen Straße durch den Hofgarten. Weiterhin der Zufahrtsmöglichkeiten zur Schadowstraße, insb. Durch Ortsunkundige am Schauspielhaus und rechts neben der Einfahrt zum Kö-Bogen Tunnel. Wichtig wären mehr sichere Fußgängerüberwege, die durch Poller das Falschparken verhindern und schlaue Radwege, um die vorhandenen Lücken zu schließen (Ende Schadowstraße, Kö, eine sichere Querverbindung vom Rhein zur Kö, Graf-Adolf-Straße, etc).
              • 9 gefällt mir
              Die Privatisierung des öffentlichen Raums durch Mieter und Eigentümer nimmt zum Teil überhand. Auf dem Foto geht das Eiscafe zu weit an den Rhein und behindert den Verkehr auf dem Radweg und Fußweg und auch in der Stadt gibt es zahlreiche Beispiele und um die Kö Bögen. Hier geht es um die Rendite zum Nachteil von Radfahrenden und Fußgänger.
              • 8 gefällt mir
              @Jan-Philipp H. So sehe ich es auch. Auch die Bolkererstrasse ist eine Katastrophe.
                Kann nicht verstehen welchen Sinn es macht noch mehr Flasche für Kaffee trinken zu Verfügung zu stellen. Die meisten werden zu dem nicht von Düsseldorfer genutzt. Was den Verkehr noch weiter einbremst. Schon heute ist es kaum noch möglich die Innenstadt zu erreichen.
                • 2 gefällt mir
                @Wolfgang Niehammer Wo ist ihr Problem? Es fahren massenhaft Bahnen direkt in die Stadt. Die Innenstadt kann man super erreichen. Und für Kurzstrecken bieten sich das Fahrrad und die eigenen Beine an.
                • 6 gefällt mir
                @Thomas Jentzsch Gut für Sie das sie noch gesunde Beine haben!
                  @Kirsten Zauber Wer behindert ist, bekommt in D Ausnahmegenehmigungen.

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