Klimaanpassung Straßen- und Platzräume
Von "Projektideen"
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Straßenräume und Plätze sollten nicht nur reine Verkehrsflächen sein, sondern Orte, an denen sich die Menschen gerne aufhalten. Eine Maßnahme ist, die Straßenräume für alle frischer, grüner und letztlich schöner zu machen. Durch kleine Pocket-Parks, entsiegelte Flächen und schattenspendende Bäume wird nicht nur das lokale Stadtklima verbessert. Es soll angenehme Räume in der Mitte geschaffen werden, in denen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer verweilen und sich wohlfühlen.
Projektstatus: Idee
Kommentare(49)
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Profil von Christina Seifert
Gepostet von:Christina Seifert
vor 1 Jahr
Ich finde die Idee klasse! Jedoch ist auch mir wichtig, dass es nicht weniger Parkplätze dadurch geben sollte. Möglicherweise könnte man mehr mit Tiefgaragen und Tunneln arbeiten (siehe Rheinufer- oder KÖ-Tunnel). Jedoch ist die Parkplatzsituation für Einwohner äußerst angespannt. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir nicht noch weitere Parkplätze verlieren würden.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Christina Seifert Ich glaube nicht, dass irgendwer die Parkplätze für Anwohner reduzieren will. Es geht darum den sonstigen Verkehr möglichst aus der Innenstadt heraus zu halten.
Profil von Christina Seifert
Gepostet von:Christina Seifert
vor 1 Jahr
@Thomas Jentzsch vielen Dank für Ihre Nachricht. Wenn ich mir solche Initiativen in meiner Nachbarschaft anschaue, muss ich aus Erfahrung feststellen, dass diese Initiativen gern zu Lasten von Parkplätzen gehen. Deshalb meine Anmerkung.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Christina Seifert Der Raum ist halt nur begrenzt vorhanden. Anwohnerparken muss natürlich weiterhin ausreichend möglich sein. Aber darüber hinaus werden sicherlich Parkplätze umgewandelt werden müssen. Was aber gerade in der Innenstadt dank guter alternativer Erreichbarkeit kein Problem sein dürfte. In vielen Straßen würde dann nur noch Anwohnerparken erlaubt werden.
Profil von Birgit H.
Gepostet von:Birgit H.
vor 1 Jahr
Die besten Zustimmungswerte haben drei Themen, die eng verwandt sind: Klimaanpassung Straßen- und Platzräume, Entsiegelung & Begrünung Straßen und Plätze, Bioklimatische Anpassung der Innenstadt.
Jetzt müssen die konkreten Flächen identifiziert werden, in einem Beteiligungsverfahren mit öffentlichen Workshops, bei dem die Nutzung des öffentlichen Raums in der Innenstadt neu gedacht wird Sonst verpufft die schöne Vision.
Dabei muss für ganze Viertel gedacht werden - mit zentralem Platz begrünt mit Aufenthaltsqualität, mit Kinderspielplätzen, Bewegungsangeboten, Multifunktionsflächen etc...- unter Berücksichtigung berechtigter Belange wie Lieferverkehre, Behindertenparken.
Entsiegelung und Begrünung passieren nicht einfach so. Das zeigen schon die Schwierigkeiten der Stadt, Standorte für Bäume zu finden.
Konkrete Vorschläge mit Beteiligung von Bürgern und zivilgesellschaftlichen Organisationen, klare politische Beschlüsse mit Bereitstellung von Geldern - Fortführung Finanzierung Klimaanpassung - und dann konsequente Umsetzung!
Profil von Niels S.
Gepostet von:Niels S.
vor 1 Jahr
Der Bereich um die Düsseldorf Aarcaden ist leider ein gutes Beispiel dafür, wie es nicht geplant werden sollte. Der Vorplatz braucht vor Allem mehr Schatten. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Tage anstehen, fühlt es sich an, wie in einem Brutkasten, wenn man an der Haltestelle aussteigt und den Vorplatz betritt. Die gepflanzten Gingko-Bäume mögen zwar die schwierigen Verhältnisse aushalten, aber sie spenden leider auch kaum Schatten.
Es ist verständlich, dass der Vorplatz vielen verschiedenen Funktionen gerecht werden muss (vom Fahrradparkplatz über Verkehrsfläche für Fußgänger bis hin zu Rettungsweg und Veranstaltungsfläche), das ist aber eigentlich nur möglich, indem man ihn mit Blick auf die Klimaentwicklung anpasst. Ein Trinkbrunnen sowie eine schattenspendende Baumreihe zwischen Haltestellen und Eingangsbereich sind hier nur zwei mögliche Verbesserungen.
Den immer wieder angekündigten Brumisateur für heiße Tage habe ich auf dem Vorplatz auch noch nie gesehen.
Profil von Oleg B.
Gepostet von:Oleg B.
vor 1 Jahr
“Orte, an denen sich die Menschen gerne aufhalten” – sind aktuell voller Müll.
🗑️ Wenn die Mülleimer kleiner sind als mein To-Go-Becher, dann braucht man sich nicht wundern, warum der Müll überall landet! Leute versuchen echt, ordentlich zu bleiben – aber die Tonnen sind immer voll oder einfach zu mini. Bitte mehr und größere Mülleimer – für eine Stadt, die nicht aussieht wie nach’m Festival.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Oleg B. Die naheliegendste Lösung wäre Müllvermeidung. Deinen To-Go-Becher gibt es auch als Mehrweg. Wie vieles andere auch.
Profil von Oleg B.
Gepostet von:Oleg B.
vor 1 Jahr
@Thomas Jentzsch Solange ich für Einwegprodukte bezahle, meine Steuern zahle und die städtischen Entsorgungsgebühren mittrage, kann ich auch so viele Becher kaufen und wegwerfen, wie ich will.
Wer daran etwas ändern will, soll beim Gesetzgeber und Handel anfangen – nicht bei den Bürgern, die das System nutzen, wie es vorgesehen ist.
Statt moralischer Zeigefinger wäre es sinnvoller, endlich genug und funktionierende Mülleimer aufzustellen.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Oleg B. Es gibt auch sowas wie eigenverantwortliches Handeln.
Profil von Oleg B.
Gepostet von:Oleg B.
vor 1 Jahr
@Thomas Jentzsch Für welches konkrete Stadtprojekt wirbst du hier eigentlich gerade – für die Einführung eines „Führerscheins für eigenverantwortliches Verhalten“?
Ich habe der Stadt einen konstruktiven Vorschlag gemacht. Von deinem moralischen Hinweis kann die Verwaltung höchstens lernen, dass sie zukünftig besser die Bürger erziehen sollte, statt ausreichend Mülleimer aufzustellen.
Profil von Anja Vorspel
Gepostet von:Anja Vorspel
vor 1 Jahr
@Oleg B. Es gibt einen Bürgermeister, der sogar die Mülleimer reduziert hat. Wo ist das Problem dabei, den Müll den man mitbringt, auch wieder mitzunehmen? Er ist ja dann wahrscheinlich sogar leichter.
Profil von Michael Lisken
Gepostet von:Michael Lisken
vor 1 Jahr
Solange es sich nur um Erweiterungen, keine Umnutzung von Verkehrsflächen handelt, eine nette Idee. Mehr Grün auf den bereits vorhandene Plätzen ist sinnvoll
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Michael Lisken Warum denn keine Umnutzung von Verkehrsflächen?
Profil von Burkhard Fröhllich
Gepostet von:Burkhard Fröhllich
vor 1 Jahr
Die Klimawende schreitet leider weiter fort. Wir müssen alles tun, das Ausmass zu begrenzen, also weniger CO2 und andere schädliche Gase zu produzieren, Wir brauchen auch eine Stadt, die widerstandsfähig ist gegen höhere Temperaturen. Jede Grünfläche und jeder Baum hilft, Hitzewellen erträglicher zu machen.
Profil von Isabelle Krause
Gepostet von:Isabelle Krause
vor 1 Jahr
Sehr gute Projektidee. Menschen zieht es ins Grüne und neben den klimatischen Vorteilen sind Grünbereiche essentiell für Tiere, die immer mehr aus der Stadt verschwinden und die mentale Gesundheit.
Profil von Hubertus Wlokka
Gepostet von:Hubertus Wlokka
vor 1 Jahr
Ich finde die Idee sehr gut, Straßenräume und Plätze grüner und attraktiver zu gestalten, damit sie zum Verweilen einladen. Das kann die Lebensqualität und das Stadtklima deutlich verbessern. Wichtig ist mir aber, dass dabei nicht deutlich weniger Straßen oder Parkflächen für Autos entstehen. Eine Balance zwischen Aufenthaltsqualität und praktischer Verkehrsinfrastruktur ist entscheidend, besonders für diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind.
Profil von Thomas Jentzsch
Gepostet von:Thomas Jentzsch
vor 1 Jahr
@Hubertus Wlokka Wirklich auf das Auto angewiesen sind nur die allerwenigsten. Für die müssen gute Möglichkeiten bleiben. Die meisten sind aber schlicht zu bequem um auf Öffis oder andere Alternativen um zu steigen. Daher sehe ich nicht ein, warum die Gemeinschaft für Letztere wertvollen Raum in Düsseldorfs Innenstadt verschwenden sollte. Es können also sehr wohl die meisten Parkplätze verschwinden und viele Straße umgewidmet werden.
Profil von Ellen Land
Gepostet von:Ellen Land
vor 1 Jahr
Nach dem Vorbild von Barcelona und Paris ganze Straßen für den Autoverkehr sperren.
Profil von Detlef Klossow
Gepostet von:Detlef Klossow
vor 1 Jahr
@Ellen Land Ich war begeistert, wie fahrradfreundlich Paris geworden ist! Ein großes Vergnügen die Stadt so zu erleben im Vergleich zu früheren Besuchen und die Entwicklung geht weiter. Da ist Düsseldorf leider noch weit von entfernt.
Profil von Ellen Land
Gepostet von:Ellen Land
vor 1 Jahr
Grössere Baumscheiben mit bepflanztem, großflächigen Grün. Gerne mit der Düsseldorfer Mischung bepflanzt.
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Stadtklimaanpassungen (Hitze, Starkregen, Hochwasser)
