"hallo nachbar!"
Von "Zukunftspreis 2026"
Zum Projekt
Mit „hallo nachbar!“ mindern wir die sozialen Folgen von Armut, indem wir Menschen aus Isolation holen und ihnen konkrete Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe eröffnen.
Viele der von uns unterstützten Menschen leben in einem Kreislauf aus finanziellen Einschränkungen, gesundheitlichen Belastungen und Einsamkeit. Diese Faktoren verstärken sich gegenseitig und führen dazu, dass vorhandene Hilfsangebote oft nicht genutzt werden – sei es aus Scham, Angst, Überforderung oder fehlender Mobilität. Genau hier setzt „hallo nachbar!“ an.
Unsere Ehrenamtlichen bauen verlässliche, persönliche Beziehungen auf und schaffen damit Vertrauen – eine zentrale Voraussetzung, um Armutsfolgen überhaupt wirksam begegnen zu können. Sie begleiten Menschen im Alltag, unterstützen bei praktischen Herausforderungen und wirken vor allem als Türöffner: Gemeinsam werden Wege zu bestehenden Unterstützungsangeboten im Quartier erschlossen, die allein nicht erreichbar wären.
So ermöglichen wir Teilhabe ganz konkret: durch soziale Einbindung, durch Stärkung von Selbstvertrauen und durch die aktive Nutzung von Hilfs- und Freizeitangeboten. Besonders ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und sozial isolierte Personen gewinnen dadurch wieder Anschluss und Lebensqualität.
Gleichzeitig entlasten wir das bestehende Hilfesystem, indem wir eine Lücke zwischen professionellen Angeboten und den tatsächlichen Lebensrealitäten der Betroffenen schließen. Die enge fachliche Begleitung unserer Ehrenamtlichen stellt dabei sicher, dass Unterstützung nachhaltig und bedarfsgerecht erfolgt.
Unser Beitrag liegt somit nicht nur in der individuellen Hilfe, sondern in der strukturellen Wirkung: Wir machen Teilhabe erreichbar – niedrigschwellig, kostenfrei und direkt im Lebensumfeld der Menschen.
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