etwas mehr Bescheidenheit..
Von "Ideen-Austausch"
Zum Projekt
Eine einfache Lösung, ein breiter Konsens in der Opernfrage scheint nicht in Sicht, die große Mehrheitt unserer Bürger*innen hat ganz andere Sorgen und interessiert sich wenig für eine neue Oper. Auch die städtebaulichen Entwürfe werden da nur beschränkt weiterhelfen, weil die Kernfrage eine politische ist. Was soll eine Oper der Zukunft leisten und was nicht? Wie viele Millionen will die Stadtgesellschaft dafür investieren? Welche Alternativen sind denk- und umsetzbar? Hilfreich wäre auch etwas mehr Bescheidenheit. Muss es immer die große Wunschliste sein, geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Mehr Kooperation, mehr Nutzung vorhandener Kapazitäten, mehr Flexibilität und ja, auch mehr Popularität. Was spricht gegen eine Orientierung an den Bedürfnissen einer Stadtgesellschaft, die deutlich vielfältiger und bunter geworden ist? Wir brauchen einen Ort, der auch für Menschen unter 50 attraktiv ist, die nicht unbedingt nur einen „weißen“ bildungsbürgerlichen Background haben. Da sind andere Kultursparten deutlich weiter als die traditionelle Operngemeinde. Mit Erfolg übrigens.
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