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Entsiegelung & Begrünung Straßen und Plätze

Von "Projektideen"

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Die Düsseldorfer Innenstadt soll grüner und klimaresistenter werden. Versiegelte Flächen sollten aufgebrochen, Straßen und Plätze gezielt begrünt werden. Eine intelligente Sammlung und Ableitung von Regenwasser gehört ebenso dazu, um lokale Überschwemmungen zu vermeiden und Wasser nachhaltig zu nutzen. Zu diesem Zweck sollte eine geeignete Fläche im Zentrum identifiziert und ein erstes Pilotprojekt als positives Beispiel zeigen, wie Plätze und Freiräume zukunftsfähig und klimaangepasst gestaltet werden können.

Projektstatus: Idee

Kommentare(14)

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Aufruf zum Mitmachen auch auf privater Ebene: abpflastern! - ein Projekt der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz. Inspiriert vom Projekt "Tegelwippen" aus den Niederlande (https://orf.at/stories/3353827/) hat die Hochschule ein Projekt aufgesetzt, den Wettbewerb nach Deutschland zu holen. Eingeladen mitzumachen sind alle, Privatpersonen, Kommunen, Länder, Unternehmen... Eine Rangliste gibt es natürlich auch. Außerdem alle zwei Wochen eine offene online Ringvorlesung mit Vorträgen zum Thema und anschließendem Austausch. Die Ringvorlesungen stehen im Nachgang auch auf YouTube bereit. Neugierig geworden? Hier die Infos: https://www.abpflastern.de Fliesen fliegen! Kacheln wackeln! Beton bebt! Tipp: Sie kennen eine Stelle in Ihrer Nachbarschaft (kleiner Platz, Baumscheibe) die vernachlässigt ist und die Sie gerne neu beleben würden, aber Sie wissen nicht so recht wie? Dann melden Sie sich bei platzgrün! (https://www.pro-duesseldorf.de/startseite-platzgruen/) Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Idee.
    Profil von Birgit H.
    Gepostet von:Birgit H.
    vor 1 Jahr
    Die besten Zustimmungswerte haben drei Themen, die eng verwandt sind: Klimaanpassung Straßen- und Platzräume, Entsiegelung & Begrünung Straßen und Plätze, Bioklimatische Anpassung der Innenstadt. Jetzt müssen die konkreten Flächen identifiziert werden, in einem Beteiligungsverfahren mit öffentlichen Workshops, bei dem die Nutzung des öffentlichen Raums in der Innenstadt neu gedacht wird Sonst verpufft die schöne Vision. Dabei muss für ganze Viertel gedacht werden - mit zentralem Platz begrünt mit Aufenthaltsqualität, mit Kinderspielplätzen, Bewegungsangeboten, Multifunktionsflächen etc...- unter Berücksichtigung berechtigter Belange wie Lieferverkehre, Behindertenparken. Entsiegelung und Begrünung passieren nicht einfach so. Das zeigen schon die Schwierigkeiten der Stadt, Standorte für Bäume zu finden. Konkrete Vorschläge mit Beteiligung von Bürgern und zivilgesellschaftlichen Organisationen, klare politische Beschlüsse mit Bereitstellung von Geldern - Fortführung Finanzierung Klimaanpassung - und dann konsequente Umsetzung!
    • 5 gefällt mir
    @Birgit H. Vollumfängliche Zustimmung! Viel, viel mehr Begrünung, Entsiegelung und grüne Plätze (auch kleinere) für mehr Aufenthaltsqulität. Wo Plätze/Straßen nicht ohne weiteres entsiegelt werden können, da andere Interessen berücksichtigt sein wollen (Bsp. Kö-Bogen Weihnachtsmarkt), vertikale Begrünungsoptionen umsetzen mit Rankpflanzen. So könnten über die Schadowstraße bspw. Rankhilfen gespannt werden und auf diese Weise eine ganze Straße als Pergola dienen. Rankpflanzen kommen auch mit weniger Platz aus, es müssten am Boden nur jeweils ein, zwei Fliesen an den Häuserwänden entfernt werden, um die Pflanzen einzusetzen. Fuß-, Rad- und Lieferverkehr würde nicht beeinträchtigt. Vertikale, also Fassadenbegrünung, wäre ohnehin eine gute Lösung für die dicht bebaute und versiegelte Innenstadt, wo Baumpflanzungen und Flächenbegrünung schon deshalb komplexer sind aufgrund des dichten unterirdischen Rohr- und Kabelnetzes. Trotz der Herausforderungen, dass dennoch auch ambitionierte Projekte in Großstädten realisiert werden können, hat vor allem Paris in den vergangenen Jahren vorbildhaft umgesetzt. Der Bürgermeisterin Anne Hidalgo ist es nicht nur gelungen, mehr Grün in die Stadt zu holen sowie den Autoverkehr einzudämmen und den Radverkehr zu fördern. Ihr aktuellstes Projekt ist ein Tiny Forest mitten in Paris! Wenn einer Metropole wie Paris dieses Kunststück gelingt, wäre das doch sicherlich auch in Düsseldorf "le petit Paris" möglich. Wie wäre es mit einem Tiny Forest am Heinrich-Heine-Platz oder am Worringer Platz? Mutig sein. Zukunft und so. Apropos Zukunft: Die Platanen am Hauptbahnhof müssen bleiben! In diesen Zeiten Umbaumaßnahmen zu genehmigen und umzusetzen, die Grün zerstören statt aufzubauen, ist verantwortungslos.
      Profil von Frau Voss
      Gepostet von:Frau Voss
      vor 1 Jahr
      Das ist eine super Idee! Auch eine gezielte Begrünung ist wichtig statt Rasen, der alle zwei Monate ohne Rücksicht auf Verluste niedergemäht wird.
      • 3 gefällt mir
      Die Grünfläche an der Straße „Reuterkaserne“ sollte durch Bepflanzungen attraktiver gestaltet werden, um gleichzeitig auch die Aufenthaltsqualität zu steigern.
      • 2 gefällt mir
      Ja sofort den Hofgarten wieder ebtsiegeln! Eine Achsnde ...wie man mit den Waldwegen umgegangen ist. BEISPIEL Weg Schloss J̌ägerhof zum Grünen Jungen...Reitallee...
      • 4 gefällt mir
      Die Äste der Platanen am Rheinufer sollte nicht jedes Jahr so stark zurückgeschnitten werden, damit die Fuß- und Radwege stärker beschattet werden.
      • 3 gefällt mir
      Baume welche Schatten spenden und viel Wasser verdunsten sollten stark bevorzugt werden. Am Bahnhofsvorplatz könnte man anfangen, der ist schrecklich steril und fast ganz ohne grün.
      • 20 gefällt mir
      Auf jeden Fall mehr Bäume und auch Bäume die Schatten spenden, mit Plätzen wo man sitzen kann. Und bitte nicht nur Gingkobäume, die sind neuerdings überall zu finden, die spenden aber keinen Schatten. Auf der Oststraße fehlen Bäume, in den Seitenstraßen finden sich wieder Gingkobäume. Die Bilker Arkaden haben neuerdings davor auch wieder Gingkobäume. Warum keine kleinen Brunnen anlegen, dort fehlen Grünstreifen, überall ließen sich Flächen öffnen. Das Gartenamt hat schon oft ein kreatives Händchen bewiesen.
      • 16 gefällt mir
      @Patricia Bargenda Sitzgelegenheiten in der Stadt finde ich generell wichtig. Müssen auch keine Bänke sein, sondern "Stehhilfen".
      • 4 gefällt mir
      Profil von Marc S
      Gepostet von:Marc S
      vor 1 Jahr
      @Patricia Bargenda weibliche Ginkos produzieren eine Frucht die stark nach Erbrochenem riecht. Warum diese Bäume gepflanzt wurde erschließt sich mir nicht
        Profil von Claus P.
        Gepostet von:Claus P.
        vor 1 Jahr
        Die Fläche unter der Landtagsbrücke, rund um das Apollo und Landtag könnten hierdurch eine deutliche Aufwertung erleben. Am Grabbeplatz könnten Bäume statt Pöller die Fahrbahnen begrenzen und den eher schmucklosen Platz optisch mit der Heinrich-Heine-Allee und Hofgarten verbinden.
        • 13 gefällt mir
        @Claus P. Die Flächen unter den Brücken würde ich für regenfreien Outdoorsport reservieren und ausbauen wollen.
        • 4 gefällt mir
        In anderen Städten werden auf keinen Flächen die Pflastersteine entfernt und ein wenig Rasen oder Blumen gepflanzt. Das hilft nicht nur gegen Hitze und bei Starkregen, aber macht auch jede Straße und jeden Platz hübscher, wenn es anstatt grauem Pflaster zwischendurch etwas grün gibt.
        • 14 gefällt mir

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        Stadtklimaanpassungen (Hitze, Starkregen, Hochwasser)